Oft gestellte Fragen
- Wird EE auch bei mir und meiner Gemeinde umsetzbar sein?
In 212 Länder erweist sich der Dienst von EE-Teams als höchst wirksam zur Gewinnung von Menschen für Christus. Das Geheimnis missionarischen Lebens ist und bleibt die geistliche Lebensqualität der Jünger Jesu. Wer nahe bei und mit Jesus lebt, wird einen anderen zu ihm führen können. Die Erfahrung zeigt, dass der Dienst bei Christen in Deutschland, in Stadt und Land, geistliche Frucht bringt. Offenheit und Lernwilligkeit sind natürlich eine wichtige Voraussetzung für alle die erstmals oder neu Menschen mit dem Evangelium ansprechen möchten. Eine Portion Mut zum Wagnis gehört ebenfalls dazu. Evangelisation ist immer Grenzüberschreitung. Wir gehen von Jesus gesandt und geführt, hin zu den Menschen. Wichtig ist, dass einzelne beginnen den Missionsbefehl umzusetzen. EE stellt Lernwilligen gute Vorbilder an die Seite, mit denen sie gemeinsam in persönlichen Gesprächen lernen ihre Geschichte mit Gott und das Evangelium mitzuteilen.
- Ist das Ganze nicht zu unflexibel?
Man lernt bei EE einen Leitfaden mit Hauptpunkten, Beispielen und Bibelstellen. Dazu schreibt jeder eine Kurzfassung seiner Geschichte wie er eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus bekam. Die ganze Sache ist recht folgerichtig aufgebaut. Man übt eine anschauliche Präsentation des Evangeliums ein. Zugleich ist uns bewusst, dass keiner von uns geistliches Leben produzieren, herbeireden oder gar erdiskutieren kann. Gott ist souverän. Gottes Geist weht wo er will. Wir glauben, dass unser Herr uns durch seinen Geist zu von ihm vorbereiteten Menschen führt. Uns ist bewusst, dass jedes Gespräch anders verläuft. Ein guter Leitfaden der uns hilft die wichtigsten Punkte des Evangeliums in Liebe zu den Menschen zu bringen hilft uns sehr. Wir stellen fest, dass die die den Leitfaden beherrschen, immer flexibler und sicherer werden. Es ist wie bei einer großartigen Sinfonie, in der das große Thema in vielen Variationen erstrahlt.
- Ich bin schon länger Christ. Warum brauche ich noch so ein Training?
Wir stellen fest, dass viele Christen in Deutschland noch nie einen Menschen in eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus geführt haben. Etliche glauben nicht einmal mehr, dass das ihre Aufgabe ist. Viele wissen nicht, wie sie das anfangen sollen. Es fehlen überall Trainer für die allen Christen gestellte Berufung, Menschen für Jesus Christus und sein ewiges Leben zu gewinnen.
Vieles im Christsein läuft sehr organisch, nichts aber nur so automatisch ab. Der liebende Gott hat uns als seine geliebten Kinder gemacht und nicht als Marionetten. Jesus Christus, unser Meisterfischer, hat seine Leute in den Bezügen ihres praktischen Lebens und Alltags ausgebildet. Jeder von uns, der als bewusster Christ leben will, braucht die praktische Einübung dessen was Jesus Christus gesagt und vorgelebt hat. Wir sind und bleiben lebenslang seine Lernenden (Schüler, Jünger). Bei ihm ist Evangelisation, die Rettung verlorener Menschen, immer noch ein Hauptfach. Er ist immer noch durch seinen Geist unterwegs zu den von Gott abgekommenen, weggelaufenen, verführten und verirrten Menschen. ER trainiert uns, in der Praxis gute Retter zu sein. Gemeinden haben den Auftrag intakte Rettungsstationen zu sein.
- Warum explosive oder multiplikative Evangelisation?
In den Namen von EE ist das explosive Wort gekommen, weil Dr. Kennedy als Gründer, der Bevölkerungsexplosion eine geistlich explosiv wirkende Bewegung entgegensetzen wollte. Genauer gesagt, wurde ihm klar, dass Gott nach diesem Prinzip überall in der Schöpfung und Erlösung arbeitet. Christen sollen sich nach 2.Timotheus 2,2 und vielen anderen Bibelstellen multiplikativ vermehren. Wir möchten bei EE nicht nur addieren, indem einer einen anderen gewinnt. Wir möchten multiplizieren, indem wir Menschenfischer ausbilden, die wieder andere Menschenfischer hervorbringen. Dazu ist ein mitteilbares Konzept nötig. Etwas was Einfachheit und geistliche Tiefe miteinander verknüpft. Der Dienst von EE hat das Potential, eine ganze Gemeinde für die persönliche Evangelisation fit zu machen. Das ganze EE-Material ist so angelegt, dass gut ausgebildete Gemeindeglieder vor Ort selbst ihre Freunde ausbilden können.
Bei allen mehrtägigen EE-Seminaren finden einige praktische Einsätze statt. Die Einübung in der Praxis ist ein Grundpfeiler. Wir brauchen einen Platz zur Einübung. In der Stadt kann man in der Regel leichter Leute finden, zu denen man einfach so hingehen kann. Für das Training bei unseren Seminaren ist es nicht immer leicht so ein Übungsfeld zu finden. Da Liebe erfinderisch macht, haben wir bisher aber immer wieder Menschen gefunden, die wir ansprechen konnten. Letztlich bilden wir Christen und ihre Gemeinden für ihre Alltagssituation aus. Wir von EE brauchen keine besonderen Veranstaltungen, Büchertische etc. Wir gehen einfach hin zu den Menschen, wo immer sie sich belieben aufzuhalten. Zur Einübung in unseren Seminaren ist das geeignete Übungsfeld hier und da ein Problem. Eine Herausforderung, die aber zu bewältigen ist. Ehrlich gesagt, haben wir noch eine ganze Menge anderer Probleme und Hindernisse zu bewältigen. So fehlen uns an vielen Orten gute Vorbilder, die als Ausbilder mitwirken. Wir sind an vielen Orten und Regionen erst in den Anfängen. Wir arbeiten dennoch weiter voll Freude und Zuversicht. Die Zukunft unserer Arbeit ist so gut wie die Verheißungen Gottes. Die sind zahlreich und groß für die die das Evangelium ausbreiten.
- Wie kompatibel ist EE zu Alpha-, BAO- und Pro-Christ-Schulungen?
EE passt sehr gut zu den genannten Arbeiten. Wir freuen uns über all das, was bei den anderen Glaubensgeschwistern geschieht. Wir selbst haben kein elitäres Verständnis. Wir von EE gehen stark hin zu den Menschen, knüpfen und pflegen Kontakte zu Nichtchristen. Dabei teilen wir mit den Menschen, gleich da wo sie sind, das Evangelium. Bei sehr vielen christlichen Angeboten ist gerade das die schwache Seite. Wir haben teilweise richtig gute evangelistische Angebote, aber keiner geht hin. Warum? Es fehlen die persönlichen Beziehungen, die Menschen bewegen tatsächlich zu uns zu kommen. Auf dem Hingehen zu den Menschen und dem Mitteilen des Evangeliums vor Ort liegt die Stärke von EE. Wer einen EE-Einsatz macht, der soll wirklich in einen guten Kontakt mit Menschen gekommen sein und dabei liebe- und verständnisvoll das Evangelium mitgeteilt haben. Hierauf möchten wir unseren Einsatz konzentrieren. Wir bilden aus für den Alltag des Christen und den Alltag des Gemeindelebens. Wir denken, jedes Gemeindeglied sollte befähigt werden, einer Freundin oder einem Freund, seine Geschichte wie er zu Jesus Christus fand und das Evangelium im Kern anschaulich zu erklären. In EE ausgebildete Leute arbeiten mit an vielen Stellen, auch in den oben genannten Arbeiten und noch vielen anderen. Überall da wo es darum geht, dass Menschen für Jesus Christus und sein Heil gewonnen werden sollen
- Wie kann EE in einer Gemeinde möglichst bald fruchtbringend umgesetzt werden?
Zuerst sollte man sich gut informieren was EE überhaupt ist. Durch die neue Homepage kann man leicht Texte zur Information der Leiter und anderer Interessenten runterladen und verteilen. Sehr sinnvoll ist, dass einige Leiter- und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Gemeinde sich als Team zu einem Leiterseminar anmelden. Sie können nach erfolgreicher Teilnahme zu Hause sofort mit der Ausbildung von eigenen Leuten in 13-Wochen-Seminaren beginnen. Etwas langsamer geht es, wenn wir zunächst einmal zu einem Tagesseminar an einem Samstag in eine Gemeinde kommen. Es hat sich bewährt dazu andere Gemeinden einer Stadt und Region mit einzuladen. Sinnvoll ist, dass wir von EE am darauf folgenden Sonntag den Predigtdienst übernehmen und so alle Gemeindeglieder von dem Anliegen hören und die Trainer kennen lernen. Anschließend könnte ein eigenes Leiterseminar für die Stadt und die Region folgen. Wir sind bereit, schon mit 6-10 Leuten ein Leiterseminar durchzuführen. Grundsätzlich ist uns wichtig, dass wir in Leiterseminaren wirklich Leute dabei haben die nach 2.Tim. 2,2 zuverlässig, lernwillig und fähig sind das Gelernte an andere zu vermitteln. Experten sagen, dass es normalerweise 5-7 Jahre dauert, bis eine Gemeinde so richtig fit wird in persönlicher Evangelisation. Da spielen viele Faktoren eine Rolle. Wir von EE freuen uns über jeden kleinen Schritt in die Richtung, eine intakte geistliche Rettungsstation zu werden. Gebet setzt und hält geistliches Leben in Gang. Das sollte am Anfang, in der Mitte und am Ende stark praktiziert werden.
- Ist Evangelisation wirklich so wichtig?
Es gibt drei Dinge im Leben eines echten Christen die er sehr am Kochen halten sollte. 1.Die Beziehung zu seinem dreieinigen Gott. 2.Die Beziehung zu seinen Glaubensgeschwistern und 3.Die Beziehung zu Menschen die noch keine persönliche Beziehung zu Jesus Christus haben. In diese drei Richtungen, nach oben, nach innen und nach außen, sollte jeder Christ gleichzeitig leben und wirken. Uns scheint die Beziehung nach außen heute besonders vernachlässigt. Wenn es da nicht stimmt, wird alles langweilig und fad. Die Liebe Gottes will uns durchfließen. Wenn wir blocken, legen wir alles lahm. Evangelisation ist wichtig, weil Gott die Menschen so sehr liebt (Joh. 3,16) und weil Menschen ohne Gott verloren sind, ohne ihn in eine ewige Gottesferne gehen. Wir haben große Chancen, große Freiheiten und relativ viele Mittel zur Evangelisation zur Verfügung. Wir haben noch Zeit. Die Bibel sagt, unser Auftrag gilt, wir sollen handeln bis Jesus Christus sichtbar wiederkommt. Wir glauben, dass Jesus Christus bald wiederkommt. Die Zeichen der Zeit werden immer mehr, weltweiter und vorstellbarer. Wir brauchen vor allem eine Wieder- und Neuentdeckung der Beziehungsevangelisation. Jetzt, heute, ist die Zeit zur Evangelisation, geben wir ihr Priorität?!
Ansteckend gesund evangelisieren lernen
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