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Das 5-Finger Evangelium
1.1. Der Daumen
Das ist wie bei einem Anhalter. Der ausgestreckte Daumen heißt: Ich möchte es haben, und zwar gratis. Genauso ist das mit dem ewigen Leben, man braucht nichts dafür zahlen, man kann es sich auch nicht verdienen, z.B. durch gute Werke. Das ist doch spitze (noch mal Daumen). Aber es gibt ein Problem (Zeigefinger).
1.2. Der Zeigefinger
Dieses Problem ist die Sünde/Schuld[1] (der Finger zeigt gezielt auf den anderen). Jeder einzelne Mensch hat dieses Problem, auch ich und auch Sie. Sünde trennt von Gott. Aber wie gut müssten wir denn sein, um vor Gott bestehen zu können. Wir müssen vollkommen sein, aber das schafft keiner. Also ist doch die Frage, was Gott (der Mittelfinger kommt ins Spiel, denn Gott ist nun mal der Größte) darüber denkt.
1.3. Der Mittelfinger
Gott liebt uns und möchte uns dieses Geschenk (deuten auf den Daumen) geben, aber Gott ist auch gerecht und muss die Sünde strafen (deuten auf den Zeigefinger, hier ist es vielleicht nicht so gut, noch einmal auf den anderen zu zeigen). Und Gott sagt, der Sünder muss sterben. Hier würde ich kurz das Beispiel vom Kapitän bringen. Gott löste dieses Problem in Jesus Christus (der Ringfinger kommt ins Spiel)
1.4. Der Ringfinger
Hier gibt es zwei Möglichkeiten, die auch kombiniert werden können:
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Der Ringfinger ist der Finger, auf dem der Ehering steckt, das drückt die tiefe Liebe von Jesus aus.
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Aber es ist auch der schwächste Finger, Jesus hat die Sünde durch sein geduldiges Leiden besiegt.
Jesus hat die meine und deine ganze Schuld auf sich genommen und hat die Strafe erduldet, damit wir frei sind. Er hat das getan, weil er uns liebt, darauf weist auch der Ehering hin. (optimal, wenn man einen auf dem Finger hat oder der andere)
Jesus hat das nicht mit Stärke und Macht gelöst, ist für uns gestorben. Aber gerade durch seine Schwachheit sind wir frei von der Anklage. Daran erinnert der Ringfinger, auch er ist der schwächste Finger.
1.5. Der kleine Finger
Jetzt fehlt noch ein Kleinigkeit (der kleine Finger wird präsentiert), der Glaube. Glaube ist keine große Leistung, sondern das feste Vertrauen auf das, was Jesus getan hat und nicht mehr darauf, was ich vorzuweisen habe. (Es wird die Antwort auf die zweite Frage noch einmal aufgenommen, hier Werkgerechtigkeit)
1.6. Ergänzungen
Beispiele können eingebracht werden, wenn man sieht, der andere hat an einer Stelle ein dickes Problem, aber mit Beispielen sollte man sparsam umgehen, da ja der Grund für das 5-Finger-Evangelium ist, dass wenig Zeit vorhanden ist.
Mehrere Interpretationen der Finger beleuchten verschiedene Aspekte auf anschauliche Weise, können aber auch verwirren, wenn zu viel in zu kurzer Zeit gesagt wird.
Materialdienst: EE-Süddeutschland, Ulrich Hees, Brieger Str. 25, 80997 München, www.eesüd.de,
Tel. 089 1434 9711
[1] Ich bin an der Stelle vorsichtig mit Sünde, da beim 5-Finger-Evangelium nicht die nötige Zeit ist, das Wort zu erklären und es zu Missverständnissen kommen kann.
Ansteckend gesund evangelisieren lernen
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